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Letzte Aktualisierung am 05.12.2014

Einleitung!

 

Diese Art der Fütterung ist Meine Überzeugung,

die ich mittlerweile mit sehr vielen anderen Menschen teile.

Es ist allerdings nur meine Überzeugung, da ich keine Medizinische Ausbildung habe,

um hier eine Ernährungsberatung zu geben.

Meine Tochter Claudia hat 3 Jahre Tierheilpraktiker Studiert und ihre und unsere Hunde werden im Bedarfsfall meist Naturheilkundig behandelt, aber auch das ist ja keine klassische Medizinische Ausbildung, sondern eben unsere Überzeugung.

 

 

Ernährung unserer Hunde!

 

Da ein Hund zu der Gattung der Kaniden gehört, bemühen wir uns, unsere Hunde Artgerecht zu Ernähren.

Das bedeutet, das sie NICHT mit Fertigfutter gefüttert werden.

Die Kaniden sind Raubtiere und als solche Fleischfresser.

Daher bekommen auch unsere Hunde Frischfleisch. Natürlich mit Zusätzen je Bedarf, Gemüse, Obst, Getreide, Kräuter, Öle, Milchprodukte etc.Einfach alles, was zu einer Artgerechten Ernährung gehört.

Heutzutage wird diese Art der Fütterung B.A.R.F. genannt, eine Abkürzung für Biologisch Artgerechte Roh Fütterung.

 

Was ist B.A.R.F.?

 

B.A.R.F. bedeutet nix anderes, als das es eine Art der Fütterung beschreibt, bei der man selbst das Hundefutter für seine Liebsten aus frischen Zutaten herstellt, es Roh verfüttert und dabei versucht, so gut es möglich ist, die Ernährung von wild lebenden Kaniden zu imitieren.

 

Warum B.A.R.F.?

 

Wie beim Menschen auch, steht meiner Meinung nach die Ernährung in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit.

Generell braucht ein Organismus mehrere 1000 Jahre, um sich auf eine Totale Futterveränderung einzustellen.

Da es Fertigfutter aber erst seit ca. 60ig Jahren gibt, kann sich die Verdauung unserer Hunde eigentlich noch gar nicht darauf eingestellt haben.

Und wenn man sich mal genauer mit den Inhaltsstoffen von Fertigfutter und dem Herstellungsprozess beschäftigt, wird man schnell Feststellen, warum.

In den meisten Trockennahrungen sind z.B. ca. 70-90% Getreide und Getreide in solchen Mengen gehört wahrlich nicht zur Artgerechten Ernährung unserer Hunde.

Dann findet man oft Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker und ähnliche künstliche Zusätze.

Und zu guter letzt steht dann auch noch „Tierische Nebenprodukte z.B. „Fischmehl“ oder ähnliches drauf. Und keiner weiß so genau, was den wirklich drin ist.

Das alles kann nicht wirklich Gesund sein und somit finde ich es deutlich gesünder (und das ist wohl das wichtigste) für unsere Hunde, wenn man ihnen ein Artgerechtes Futter anbietet.

B.A.R.F. hat auch noch einen Vorteil bei Allergien. Die es mittlerweile leider auch in einer grossen Vielfalt in der Hundewelt gibt.

Da man das Futter selber herstellt, kann man die Allergieauslöser leicht weglassen und den Hund trotzdem bewusst Gesund und Abwechslungsreich ernähren.

Übrigens ist auch die Futterherstellung und Zubereitung nach einiger Zeit problemlos.

Sie sehen Ihrem Hund die Freude an.

 

 

Was kann man Füttern?

 

Eigentlich verfüttern wir alles, was greifbar ist.

An Fleisch gibt’s bei uns:

Rind, Huhn, Lamm, Fisch und ab und an Wild!

 

Besonderheiten.

Huhn generell nur Roh, genauso wie Fisch.

Schweinefleisch eher nicht und wenn, dann nur abgekocht.

Innereinen allgemein nur 1-2x pro Woche

Rindermagen/Pansen ca. 1-2x die Woche

 

Für die Rohe fleischige Knochen-Fütterung  ( RfK ) eignen sich am besten nach meinen Erfahrungen Rinderbrustbeinknochen, Hühnerhälse, Hühnerkarkassen, Putenhälse und Ochsenschwanz. Manchmal auch Lammrippen oder Rehrücken, wenn wir welche bekommen

Allerdings sind Putenhälse und Ochsenschwanz erst mal nix für B.A.R.F.-Neulinge, da es Hunde gibt, die diese am Anfang der Umstellung nicht gut verdauen können.

 

Als Getreide kann man recht viel nehmen. Hafer, Gerste, Dinkel, Roggen, Weizen etc.

Wir verwenden Getreideprodukte gerne in Flockenform.

 

Als Gemüse kann man so ziemlich alles verwenden. Nur keine Nachschattengewächse und auch keine Zwiebeln verfüttern. Kartoffeln nur gekocht.

Gemüse muss allerdings püriert werden, wenn es zuvor nicht Schockgefroren war oder man es in Form von Extrudierten (z.B. Lunderland Gemüseflocken) Flocken füttert.

Das gleiche gilt für Salat, den man in allen Variationen geben kann.

 

Bei Obst achten wir auf die Vorlieben unserer Hunde.

Unsere fressen am liebsten Kiwi, Banane, Ananas und Birne.

KEINE Weintrauben oder Rosinen verfüttern.

 

Auch Milchprodukte bekommen sie ab und an.

Am besten eignet sich dazu Buttermilch, Kefir und Joghurt.

 

An Kräutern verwenden wir sozusagen die Kräuter der Saison und ab und an Seealgenmehl.

 

An Ölen kann man so ziemlich alle verwenden, wobei das natürlich auch eine Qualitätsfrage ist. Man sollte auch nach den Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren schauen und nur Kaltgepresste Öle verwenden.

Unsere Hunde bekommen im Wechsel Distelöl, Leinöl, Schwarzkümmelöl, Reiskeimöl und Lachsöl.

 

Vitamine braucht man bei Ausgewogener Ernährung normal nicht mit Zufüttern. Allerdings bekommen unsere in den Wintermonaten verstärkt Hagebuttenpulver ins Futter, da Hagebutte eine sehr Vitamin C reiche Pflanze ist. Auch Bierhefe gebe ich ab und an mal als Vitamin B Lieferant.

So kann man, je nach Gesundheit, Alter oder auch Leistungsbereitschaft seinen Hund Individuell ernähren  und bei Bedarf eben die für ihn passenden Zusätze verwenden.

 

Fütterungsbeispiel!

 

Jetzt noch ein kleines Beispiel wie unsere Hunde in etwa gefüttert werden, wobei ich mich da auch nicht an einen Plan halte, sondern das eigentlich immer sehr abwechslungsreich gestaltet wird.

Allerdings muss ich dazu schreiben, das ich Getreide und Gemüse MIT dem Fleisch verfüttere, da unsere Hund damit überhaupt kein Problem haben. Manche Hunde reagieren da aber mit Blähungen und Verdauungsbeschwerden.

 

40Kilo Hund =  ca. 800gr Futtermenge Pro Tag

 

Morgens

Abends

Montag

Ca.300gr. Brustkernknochen

300-350gr. Putenfleisch. Mit ca. 150gr. Gemüse/Getreidemix

Dienstag

Ca. 400gr. Hühnerhälse

300-350gr. Fleisch/Innereiengemisch mit ca. 150gr. Milchprodukte/Getreidemix

Mittwoch

Milchprodukte mit Obst

300-350gr.Rindfleisch mit ca. 150gr. Gemüsemix

Donnerstag

Ca. 350gr. Putenhälse

300-350gr. Gewolfter Pansen o. Innereien mit ca. 150gr. Getreidemix

Freitag

Ca. 300gr. Brustkernknochen oder auch Ochesnschwanz

300-350gr. Lammfleisch mit ca. 150gr Gemüsemix

Samstag

400gr. Ganzer grüner Pansen

300-350gr Rindfleisch mit ca. 150gr. Gemüse/Getreidemix

Sonntag

Fasten

300-350gr. Reines Muskelfleisch von Rind mit ca. 150gr Gemüse/Getreidemix.

Einen Esslöffel Öl gibt’s täglich im Wechsel zur Abendmahlzeit dazu, genauso wie die Algen und Kräuter.

Je nach dem was zu Hause ist, wird abends auch noch verschiedenes Obst mit reingeschnippelt oder Untertags als Leckerlie verteilt.

1x die Woche gibt’s dann noch einen Teelöffel Lebertran und eine Prise Salz übers Futter.

Falls ihr Fragen habt oder Interesse euren Hund auf B.A.R.F. umzustellen,

könnt ihr Euch gerne bei mir melden.

 

Oder guckt doch auch mal bei www.barfers.de rein. Dort wird diese Art der Fütterung sehr umfangreich erklärt und man findet auf viele Fragen eine Antwort.

 

Liebe Grüße

Karin

 

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